Online Marketing - welche großen Fehler passieren
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Artikel | Online Marketing – welche Fehler passieren?

Grafik, Online Marketing, Digital Marketing

Kurz zusammengefasst sind die größten Fehler im Bereich Online-Marketing folgende:
Ohne Strategie zu beginnen, alles zu automatisieren, auf jeden vermeidlichen Trend aufzuspringen, Halbherzigkeit bei der Umsetzung und mit gefährlichem Halbwissen an das Thema digital heranzugehen.

 

Erfolgreiches Online Marketing ist ein Marathon und kein Sprint. Das Motto lautet: Experten an Board holen, relevante Fragenstellen, mit der Umsetzung beginnen und dranbleiben. Fehler nicht vermeiden wollen, sondern die richtigen Schlüsse daraus ziehen.

 

Die Medienwelt und die Möglichkeiten der Kommunikation sind spannend und komplex wie nie zuvor. Online ermöglicht vieles. Die Herausforderung besteht darin, die richtige Balance zu finden, auch als traditionelle Marke. Es gilt also weder zu lange an alten Modellen festzuhalten noch sich in zu vielen neuen Möglichkeiten zu verzetteln. Es geht um eine bewusste Entscheidung, nicht alle Möglichkeiten zu nutzen, Kanäle über Bord zu werfen und in den Kanälen, die man bedient, richtig Gas zu geben.

 

Das Wichtigste ist die Strategie in Bezug auf Marketing und Kommunikation, also Grundlagen zu schaffen, um den richtigen Kunden zum richtigen Zeitpunkt, mit der richtigen Botschaft über einen Touchpoint erreichen zu können. Einfach mal machen – das hat noch vor einigen Jahren gut funktioniert, da das Internet noch ‚Spielplatz‘ für alternative Werbung war. Diese Zeiten sind längst vorbei. Blinder Aktionismus und eine neue Software Lösung führen nicht wirklich zum Ziel. Es geht vielmehr um die Entscheidung welche Kanäle für welche Zielgruppe genutzt werden sollen und welche Inhalte ausgespielt werden. Dies gilt für b2c genauso wie für b2b. Weiters besteht die Notwendigkeit in allen Branchen und Industrien.

 

Mit hektischem Aktionismus und Overacting ist nicht viel erreicht. Zu allererst sollte man sich daher die richtige Frage stellen, ob eine bestimmte Lösungsmöglichkeit oder eine bestimmte Technologie dem eigenen Geschäft wirklich hilft, besser zu werden. Kann ein Kundenproblem gelöst, ein neuer Kunde gewonnen werden oder ist es derzeit nur „nice-to-have“? Um diese Frage seriös zu beantworten, muss man sich mit dem Trend intensiver auseinander setzen und ihn verstanden haben. Dazu gilt es, nicht nur bis morgen zu denken, sondern zu versuchen, sich die Welt und das Geschäft auch in zwei bis drei Jahren vorzustellen.

 

Eventuell ist es sinnvoll sich die eine oder andere Technologie / Möglichkeit genauer anzuschauen und zumindest als Test-Projekt oder Prototyp umzusetzen. Erste Erfahrungen zu sammeln ist für den weiteren Erfolg unbedingt notwendig, wenn sich die Welt wirklich in diese Richtung ändern sollte. Dabei ist zu bedenken, dass (digitale) Transformation nicht von heute auf morgen umgesetzt werden kann, sondern ein Prozess über Jahre ist und nie aufhören wird. Versäumtes kann nur sehr schwer wieder aufgeholt werden.

 

Es ist generell ein Fehler, jeden Marketing-Trend aufzugreifen. Das sprengt die Ressourcen, das Know-how und das Budget. Die Aufgabe des Head of Marketing ist es, innovative Trends am Markt in Hinblick auf die eigene Marketing-Strategie, das Branchenumfeld und die Zielkunden zu prüfen. Der digitale Wandel hat das Marketing bereits tief durchdrungen, ein Ende des digitalen Veränderungsprozesses ist nicht in Sicht. Die Marketing-Kommunikation der Zukunft muss beides liefern: digitale und klassische Lösungen. Die Organisation wird immer komplexer, dynamischer, agiler und vernetzter.

 

Hinterfragen Sie Ihre Automatisierung. Der größte Fehler bei der Automatisierung ist es, z.B. nach einer erfolgreichen Kampagne nicht zu fragen, wie die Maschine/Software das gemacht hat. Es ist zu verführerisch, nur KPI anzulegen und sich zurück zu lehnen. Der Kontakt zum Kunden geht verloren und man ist schneller als man glaubt nur mehr Trittbrettfahrer. Standards, Programmatic, Performance sind nicht alles. Es geht auch noch immer um Kreativität, Originalität, Qualität, Individualität und um den USP gegenüber dem Mitbewerbern. KPIs sind immer im Gesamtkontext zu betrachten. Bei der Steigerung vom Abschlussquoten ist z.B. nicht nur der CPO entscheidend, sondern auch der dahinerliegende DB des jeweiligen Produktes.

 

Das Thema Datenschutz spielt eine immer größere Rolle. Auf der einen Seite wurden die Regeln verschärft und auf der anderen Seite die Strafen drastisch erhöht. Prozesse sollten anhand der neuen DSGVO (Datenschutzgrundverordnung) rasch evaluiert und gegeben falls angepasst werden. Und nicht vergessen, die Permission (Einverständniserklärung) ordnungsgemäß einzuholen, sofern es um personenbezogene Kundenabsprache handelt.

 

Google ist noch immer einer der wichtigsten Frequenzbringer. Da es aber etliche andere Kanäle gibt, sollte man sich dennoch nicht nur auf google konzentrieren und auch andere Strategien, abhängig von Branche und Kunden, verfolgen.

 

Eine digitale Strategie und konkrete Empfehlungen sind gefragt?

Gerne können Sich mich unter folgenden Kontaktdaten erreichen:
sk@simone-kraft.com
+43 (660) 38 64 888